Er gehört zum 5-Gänge-Menü wie Eva zu Adam. Auch eine Hochzeitsfeier kommt nicht ohne ihn aus. Ein Frühschoppen ohne? Unmöglich. Der Schnaps gehört dazu. Nach einem fetten Essen, zum Anstoßen oder weil er „a Söwabrennter“ is und einem in der Runde förmlich aufgezwungen wird.

Schnaps vor oder nach dem Essen? Das ist die Frage. Ist Schnaps die Lösung? Uns interessiert vor allem, ob das Verdauungsschnapsl wirklich hilft.

Fette Würstl, fettes Fleisch ... dann das Schnapsl

Die medizinische (und für manche traurige) Tatsache ist, dass Alkohol die Verdauung verlangsamt. Nach einer üppigen Mahlzeit hilft auch kein noch so starker Kurzer. Eher noch vor dem Schmaus, als Aperitif. Ein Schnapsl auf nüchternen Magen regt die Verdauung  an, weil vermehrt Verdauungsenzyme ausgeschüttet werden. Noch besser: Cherry, Martini, Campari oder Grapefruit. Sie enthalten Bitterstoffe, die die Ausschüttung von Gallenflüssigkeit fördern. Diese wiederum baut Fett in der Nahrung schneller ab.

Wer also fettes schwer Verdauliches erwartet, baut mit einem Vorverdauungsschnapsl vor. Vielleicht heißt es künftig nicht mehr „A Schnapsl für die Verdauung!“ sondern „A Schnapsl vor der Verdauung!“

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