Wie oft soll man nun?

Ballaststoffreiche Ernährung

Stuhlkonsistenz und Häufigkeit des Stuhlgangs spielen eine bedeutende Rolle für die Gesundheit. 4 x an 1 Tag bis 1 x in 4 Tagen ist eine normale Stuhlfrequenz, sagen Mediziner.

Damit der Dickdarm in Bewegung kommt

Du kannst selber einiges dazu beitragen, damit der Stuhlgang und die Verdauung in Schwung kommen.

Hier die 5 Top-Tipps:

  • Mindestens 2 Liter am Tag trinken (Mehr zum Thema „Trinken“ erzähle ich dir hier.)
  • Keine zu fettarme Ernährung
  • Ballaststoffreiche Kost mit Vollkornprodukten, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten
  • Ausreichende Portionen essen (ca. 500 g pro Hauptmahlzeit)
  • Regelmäßige Bewegung

Damit der Dickdarm in Bewegung kommt, wird ein ausreichendes Stuhlvolumen benötigt. Berührt der Stuhl die Darmwand, erhält der Dickdarm den Reiz, den Inhalt weiter zu befördern. Die Peristaltik erhöht sich.

Warum heißt der Dickdarm Dickdarm?

Nicht, weil er so dick ist, sondern weil im Dickdarm der Stuhl durch Wasserentzug eingedickt wird.

Darmreinigung schadet mehr als sie nützt

Stuhlgang

Die Idee, den Darm zu „entgiften“ oder zu „entschlacken“, hat ihre Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert. Der Darm muss nicht gereinigt werden, das macht er von selber. Nur in gewissen Ausnahmesituationen soll eine Darmreinigung durchgeführt werden (z.B. vor einer Darmspiegelung). Ansonsten ist davon abzuraten, zumal Darmreinigungen das Risiko für Darmentzündungen erhöht. Bis dato fehlt auf jeden Fall der wissenschaftliche Nachweis über Vorteile einer Darmreinigung trotz zahlreicher Studien.

Siehe auch Artikel auf springermedizin.at.

Wer mehr über den Darm erfahren möchte,

kann an diesem Darm-Quiz teilnehmen auf netdoktor.at.

Bunter Linseneintopf
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